Habe "Dringlichkeitsurlaub" genommen!
Aufgrund der Vorkommnisse der letzten Wochen bin ich innerlich zu stark aufgewühlt. Ich spüre diese inneren Diskrepanzen auf Schritt und Tritt.

Am Mittwoch erlebte ich einge Unregelmäßigkeiten in meinem Verhalten.

Erst behandelte ich eine Kundin höchst unhöflich. Nach jedem Wort, das ich aussprach, erscheckte ich mich. Aber ich machte weiter! Und ich war mit jedem Wort erneut schockiert.

Obwohl mich mein Verhalten immmerzu schockierte, konnte ich mich trotzdem nicht aufhalten.

Ein Paar Minuten später bezeichnete ich einen Kollegen mit einer Ausdrucksform, die ich niemals aussprechen würde. Auch das schockierte mich wieder!

Gewiss waren meine Worte in etwa die Art, wie er sie für mich öfter werwendet; ja fast täglich, an manchen Tagen sogar mehrmals! Aber das rechtfertigt es längst nicht, dass ich mich auf sein Niveau hinabsetze.

Ich spürte deutlich: Es war fünf Minuten vor zwölf. Ich musste also etwas dagegen unternehmen. Denn es könnte durchchaus sein, dass ich Verhaltensformen darlegen könnte, die meinen persönlichen Normen nicht entsprechen.

Also musste ich dringen eine Erholungspause einlegen.

Am Donnerstag bin ich zum Arzt gegangen, um mich krankschereiben zu lassen. Aber der Terminkalender meines Arztes war einfach zu voll. Er konnte mich nicht empfangen.

So blieb mir eine einzige Wahl: Ich musste Dringlichkeitsurlaub nehmen.

Am Mittag bin ich zum Betrieb gegangen. Ohne Umschweife habe ich die Dinge genannt, die mich belasten. Mein Gespächspartner hat Verständnis gezeigt. Vorerst wurden mir zwei Werktage genehmigt. Man bat mich, ich solle mich melden, wenn ich mehr Urlaub benötigte.

Was am Montag geschieht, kann ich im Vorfeld nicht voraussehen.


Ergänzung am 14.03.2011 um 15.57 Uhr:
Heute wurde ich vom Hausarzt für eine Kalenderwoche krank verschrieben.


Datum: 13.03.2011 | Clicks: 322 | Kat.: Mein Tagebuch

 
 
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